ÄSTEHTISCHE PROPORTIONEN

Was kommt dabei heraus, wenn man das Prinzip des “Goldenen Schnitts” auf ein Klavier überträgt?

Zum Beispiel ein ausgewogenes Modell wie das C 126 Tradition.

In Kunst und Architektur wird der Goldene Schnitt oft als ideale Proportion verschiedener Längen zueinander angesehen und ist Inbegriff von Ästhetik und Harmonie. So gesehen, erfüllt dieses Modell alle Kriterien.

 

Konstruktionskonzept​

Konzert Konzept (Classic): Das Konzert Konzept ist ein innovatives Konstruktionskonzept, welches im Jahr 2000 von Schimmel erfunden und kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Das patentierte Konzept basiert auf der Idee, alle herausragenden Eigenschaften eines großen Konzertflügels möglichst identisch in den kleineren Instrumenten umzusetzen. So wird beispielsweise von Ton 44 bis Ton 88 die große Mensur (akustische Anlage) eines Konzertflügels immer auch in Modellen unterschiedlicher Größe verwendet. Ebenso ist die Konstruktion des Resonanzbodens identisch. Dadurch erzielen wir bei den Konzertklavieren die gleiche Klangcharakteristik wie bei unserem großen Konzertflügel K 280. Die Ausarbeitung des Spielwerks wurde in Anlehnung an die Flügelspielwerke optimiert, um dem Klavierspieler eine vergleichbar schnelle Repetition zu ermöglichen.

Vorgespannter Spieltisch​

Der Spieltisch ist durch eine Dreipunktauflage fest mit dem Resonanzkörper verbunden und gewährleistet so eine Resonanzkopplung. Zusätzlich wird der extrem stabile, mehrschichtig verleimte Spieltisch in einem von Schimmel patentierten Verfahren mit einer Justierfunktion vorgespannt. Dies sorgt zusätzlich für eine erhöhte Klimastabilität der Mechanikregulierung. Wie bei unseren Flügeln werden auch hier die Klangresonanzen gezielt verstärkt, was zu einem reicheren Klangbild führt. Die Vibrationen schaffen zudem eine verbesserte Möglichkeit der Interaktion mit dem Instrument beim Klavierspiel.

Konzertflügelmensur

Die Saitenanlage, die sogenannte Mensur, eines großen Konzertflügels bietet optimale physikalische Eigenschaften für einen großen Flügelklang. Bei allen Schimmel Flügeln, Konzertklavieren und den großen Classic Klavieren C 126 und C 130, haben wir deshalb die Mittellage und den Diskant (Ton 44 bis 88) in allen Flügelgrößen identisch aus unserem großen Konzertflügel K 280 übernommen. Damit erreichen wir die gleiche Klangcharakteristik wie bei einem großen Flügel.

Baureihe C 126
Modell Tradition
Höhe (cm | inch) 126 | 49″
Breite (cm) 154
Tiefe (cm) 62
Gewicht (kg | lbs) 248 | 547
Oberflächenvariationen Schwarz poliert | Mahagoni poliert
Standardbeschlag Messing
Beschlag auf Bestellung Chrom matt | Chrom glanz
Manufaktur Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH
Herstellungsort Braunschweig | Germany
Mechanik Schimmel Mechanik made by Renner | Germany
Klaviatur Gesamtfertigung Braunschweig
Klaviaturbelag Mineral | Bakelite
Tastenanzahl 88
Klaviaturhöhe vom Unterboden zum Spieltisch / zur Oberkante der Klaviatur (mm) 670 | 770
Pedale Piano Pedal (links) | Moderator/twintone (mittig) | Tonhaltung (rechts)
Installation Selbstspieler möglich nein
Installation twintone ab Werk | nachträglich* (*ab Baujahr 2019) ja | ja
Blanksaiten Hochleistungsfederstahl mit präzisem Teiltonaufbau Schimmel Duratec by Pitthan | Germany; Duratec Schimmel Patent
Basssaiten made by Schimmel
Duplex / Triplex Skala Definition siehe Produktinformationen Duplex
Kastenraste mit Massivholzauflage aus Buche / Bergfichtenbalken. Optimale Stabilität und Energiereflexion ja
Dreidimensional gespannter Resonanzboden mit konischem Schliff
Dynamischer Klangstab Definition siehe Produktinformationen eins
Klangsteg: Buchenvollholz, Deckelschicht 5-fach kreuzweise verleimtes Ahorn made by Schimmel
Gusseisenplatte, Grauguss im traditionellen Sandabdruckverfahren Ja
Klavierdeckel Design horizontal und vertikal
Gleiter/ Rolle serienmäßig (Umrüstung auf jeweils Rolle oder Gleiter möglich) Gleiter
Hydraulische Tastenklappenbremse serienmäßig nein
Polierte Oberflächen im premium Klavierlack Schichtverfahren, handpolierte Veredelung ja
Hergestellt zu folgenden Standards: deutsche Umweltstandards